Die Figur des Soldaten Schwejk ist der Inbegriff des gewitzten Schelms, der durch die Übererfüllung seiner Pflichten die Absurditäten des Ersten Weltkriegs deutlich werden lässt. Mit traumwandlerischer Sicherheit marschiert er von Station zu Station, angefangen bei der Zwangsrekrutierung als Vaterlandsverräter über die verschiedenen Militärgefängnisse und Krankenhäuser, bis ins eigentliche Kriegsgeschehen an der Ostfront hinein. Überall, wo er ist, legt Schwejk mit entwaffnender Naivität den Finger in die Wunde der grassierenden Missstände. Am Ende wird er trotz aller Anfeindungen durch die Obrigkeit den Krieg unbeschadet überleben und wieder in seine geliebte Kneipe zurückkehren, wo alles begann.

Fotos: Kerstin Schomburg

DER BRAVE SOLDAT SCHWEJK
Uraufführung / Nach einem Roman von Jaroslav Hašek / Nach einer Fassung von David Gieselmann
In einer Bearbeitung von Thomas Dannemann und Ensemble
Foto: Kerstin Schomburg
DER BRAVE SOLDAT SCHWEJK
Uraufführung / Nach einem Roman von Jaroslav Hašek / Nach einer Fassung von David Gieselmann
In einer Bearbeitung von Thomas Dannemann und Ensemble
Foto: Kerstin Schomburg
DER BRAVE SOLDAT SCHWEJK
Uraufführung / Nach einem Roman von Jaroslav Hašek / Nach einer Fassung von David Gieselmann
In einer Bearbeitung von Thomas Dannemann und Ensemble
Foto: Kerstin Schomburg