Nachts, wenn die „Großen“ längst schlafen, erwacht der Küchenschrank zum Leben. Wie jede Nacht will Herr von Kuckuck mit 12 Kuckucks die Mitternacht beginnen lassen, aber es kommt nur Gekrächze heraus: Ein Frosch sitzt im Hals. Er weckt die Freunde im Küchenbord, Herrn Salz und Fräulein Pfeffer. Die wissen jedoch auch nicht, was sie tun sollen. Herr von Kuckuck ist am Boden zerstört.

Zum Glück hat sich an diesem Abend ein neuer Mitbewohner auf dem Küchenschrank eingefunden. Der Lebkuchenmann kommt gerade frisch aus dem Ofen. Schnell freundet er sich mit den Schrankbewohnern an und bringt, zur Freude von Fräulein Pfeffer, sofort Schwung ins Küchenregal. Herr Salz ist nicht so begeistert, da der Lebkuchenmann wahnsinnigen Krach macht und die „Großen“ weckt.

„Die Großen“ kommen in die Küche, hören den heiseren Herrn von Kuckuck und wollen ihn im Mülleimer entsorgen. Hilfe muss her! Und was hilft besser bei einem kratzenden Hals als ein wenig Honig? Doch der steht im oberen Regal, wo der einsame und böse Teebeutel in der Kanne wohnt. Und dann gibt es auch noch weitere gefährliche Gegner. Mit Hilfe von
Pfeffer und Salz stürzt sich der tapfere Lebkuchenmann in das Abenteuer und schafft es im Laufe der Nacht, viele Vorurteile zu zerstören und noch mehr Freunde zu gewinnen.

Die Inszenierung des Rheinischen Landestheaters Neuss erweckt alltägliche Gegenstände wie Küchenutensilien zum Leben. Mit viel Witz und turbulenten Verfolgungsjagden erzählt sie eine spannende Geschichte von Freundschaft und gegenseitiger Hilfe.