Johann Sebastian Bach hat der Oboe mit den großen Soli in seinen Kantaten ein unsterbliches Denkmal gesetzt. In diesem Programm bilden sie Rahmen und Kontext für drei Werke, die ihre eigene, zutiefst menschliche Geschichte erzählen. Von Robert Schumann über Pavel Haas bis hin zu Andràs Hamary – auf unterschiedlichste Art sind sie alle Spiegel ihrer Zeit.

Mit dem Gewinn des begehrten Hauptpreises und Publikumspreises beim Deutschen Musikwettbewerb 2017 sicherte sich Juri Vallentin einen herausragenden Platz unter den jungen Oboisten seiner Generation. Er studierte an der Hochschule für Musik Nürnberg und am renommierten Conservatoire de Paris und gastiert heute als Solo-Oboist unter anderem beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Bayersichen Staatsorchester oder dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Seit 2015 ist er Solo-Oboist des Niedersächsischen Staatsorchesters der Staatsoper Hannover.

Der Augsburger Pianist Philipp Heiß ist ein gefragter Kammermusiker und Klavierpartner. Er studierte Klavier und Liedgestaltung an den Musikhochschulen in Hannover, Würzburg und München. Neben seiner Unterrichtstätigkeit am Vorarlberger Landeskonservatorium ist Philipp Heiß auch Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater in München.

 

S. Bach (1685-1750) – Sinfonia aus der Kantate „Ich hatte viel Bekümmernis”

Robert Schumann (1810-1856) – Drei Romanzen op. 94

S. Bach – Sinfonia aus der Kantate „Die Himmel erzählen die Ehre Gottes”

Andràs Hamary (*1950) – Canto de Ordeño (2015)

S. Bach – Sinfonia aus der Kantate „Ich steh‘ mit einem Fuß im Grabe”

Pavel Haas (1899-1944) – Suita op. 17

S. Bach – Sinfonia aus der Kantate „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen”

 

Eintrittspreis – Einzelkarte:

19,00 € (Einheitspreis auf allen Plätzen)

6,00 € (Schüler, Auszubildende, Studenten)

 

Foto: c Uwe Mühlhäuser