Ebenso vollendet wie populär ist die Musik des Forellenquintetts von Franz Schubert. Der Wunsch der Musiker war es, das Schubertsche Forellenquintett um einen kompositorischen Blick aus der Gegenwart zu ergänzen, um ihm so eine aktuelle Ebene zu verleihen und dem neugierigen Publikum eine zusätzliche Betrachtungsweise und Erlebbarkeit zu ermöglichen.

Fünf junge europäische Komponisten haben sich dieser Aufgabe gestellt. Das Resultat ist aufregend und überaus modern. Dem Variationensatz, dem Schubert sein Lied „Die Forelle“ als Thema zugrunde legte, werden wiederum fünf kurzweilige und originelle Variationen der Komponisten angefügt. Jeweils eines der fünf Instrument steht dabei im Fokus der Neukomposition.

Dass die neuen Variationen sich – ohne gegenseitige Absprache – auf das Spannendste ergänzen, ist ein Glücksfall.

Die Komponisten
Ferran Cruixent, Spanien – Gerald Resch, Österreich – Johannes X. Schachtner, Deutschland –
Dejan Lazić, Kroatien – Osmo Räihälä, Finnland

Programm:
Robert Schumann: Klavierquartettt Es-Dur
Dejan Lazic, Ferran Cruixent, Osmo Tapio Räihälä, Gerald Resch, Johannes X. Schachtner: „Ein Forellenteiche“ 5 kurze Reflexionen über das Lied „Die Forelle“ von Franz Schubert
Franz Schubert: op. Post. 114, A-Dur D 667 „Forellenquintett“

Dank der Förderung des Kultursekretariats Gütersloh können wir Ihnen dieses außergewöhnliche Programm vorstellen.

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Foto: © Susie Knoll