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„Mein Krabat ist … meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.“ (Otfried Preußler)

Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat folgt am Dreikönigstag einem unheimlichen Ruf: Er wird zur Mühle im Koselbruch bestellt. Dort wird nicht nur Korn gemahlen, sondern die schwarze Magie gelehrt. Krabat lernt in der „Schwarzen Schule“ schnell die Faszination der Zauberkunst kennen.

Aber auch ihren Preis: In jeder Silvesternacht fordert der unheimliche Gevatter vom Mühlenmeister einen Gesellen als Opfer. Als Krabat so seinen Freund Tonda verliert, beschließt er, gegen den Meister zu kämpfen. Um gegen den Zaubermeister bestehen zu können, übt sich Krabat in der schwarzen Kunst. Einer der Gesellen vertraut ihm schließlich an, dass die Liebe eines Mädchens den Bann der Mühle brechen kann. Krabat hadert mit sich selber, ob er seine geliebte Kantorka bitten soll, sich einer gefährlichen Probe auf Leben und Tod zu stellen, um den Müllermeister zu besiegen.

Vor dem Hintergrund der Not in Zeiten des Krieges gelingt es, schwarze Magie, archaische Rituale und damit ein bedrückendes Abbild der gesellschaftlichen Verhältnisse zu zeigen, in denen immer wieder Gefühle von Hoffnung, Menschlichkeit und Liebe aufflackern.

Otfried Preußler zählt zu den namhaftesten und erfolgreichsten Kinderbuch- und Kindertheaterautoren Deutschlands. Die weltweite Gesamtauflage seiner Werke beläuft sich auf 45 Millionen Exemplare. Prägend für sein literarisches Schaffen waren stets die volkstümlichen Geschichtenerzähler.