Foto: Matthias Kuchta

Das Puppenspiel folgt der Märchenerzählung der Gebrüder Grimm und zeigt hier und da eigene Interpretationen. Es spielen mit: lebensgroße und kleine Textilfiguren, ein Erzähler und die klugen Kinder aus dem Publikum. Ansonsten zeigt sich noch einiges an Stroh und Gold und einige Mehlsäcke.

Um seine Tochter an den König zu verheiraten, gibt der alte Müller vor, dass sie Stroh zu Gold spinnen könne. Daraufhin lädt der König das Mädchen zu einem Test ein und sperrt sie in eine Kammer voller Stroh. Verzweifelt, weil sie die Gabe des Goldspinnens gar nicht beherrscht, geht sie ein unheilvolles Geschäft mit dem Rumpelstilzchen ein, welches sie in der Kammer besuchen kommt und ihr vermeintlich helfen will.

Fröhliche und weniger fröhliche Elemente wechseln einander ab. Jedoch folgt der Anspannung die Entspannung, die Erleichterung. Dabei wird versucht das Kinderpublikum immer hautnah in das Spiel mit einzubeziehen. Die Kinder haben die Möglichkeit, helfend und fördernd in die Handlung einzugreifen.

Das Puppenspiel wird vom Fachbereich Kultur und Bildung der Stadt Bocholt, dem Stadttheater Bocholt e. V. und Freier Kulturort Alte Molkerei e. V. durchgeführt.

Entgegen der Praxis der vergangenen Jahre, können für alle Puppentheater-Vorstellungen ab Erscheinen des Programmheftes Eintrittskarten gekauft werden.