Major Lars Koch, Pilot eines Kampfjets der Bundeswehr, Typ Eurofighter, steht vor Gericht.

Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes.

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Am 26. Mai 2013 erhält er den Befehl, einen von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist die ausverkaufte Münchner Allianz Arena, in der 70.000 Zuschauer dem Länderspiel Deutschland – England entgegenfiebern. Lars Koch entscheidet sich, das Passagierflugzeug abzuschießen. Ist er schuldig, weil er über 164 Menschen bestimmt hat, die keine Chance hatten, Einfluss auf seine Entscheidung zu nehmen? Hat er diese 164 Menschen zum Objekt gemacht und damit ihre im Grundgesetz verankerten Rechte, vor allem ihre Menschenwürde verletzt?

  • Darf ein Mensch vorsätzlich töten, um andere zu retten?
  • Welche Gründe kann es geben, um in einer Notlage das Leben hilfloser, schuldlos in eine für sie ausweglose Situation geratene Menschen zu opfern?
  • Wenn man berücksichtigt, dass die 164 Menschen sowieso dem Tod geweiht waren, ist dann die Entscheidung von Lars Koch moralisch vertretbar oder nicht?

ACHTUNG!
Das Theaterstück hat zwei unterschiedliche Schlussszenen! JEDER ZUSCHAUER erhält einen Stimmzettel, den er in der Pause zurückgeben muss. Danach entscheidet sich, wie das Theater- stück weitergeht: Ist der Pilot ein Verbrecher oder ein Held? Die SCHULDIG-Variante wird gespielt, wenn der überwiegende Teil des Publikums für SCHULDIG plädiert; hält die Mehrheit Lars Koch für UNSCHULDIG, kommt diese ebenso plausible Urteilsbegründung des Richterspruchs zur Aufführung.