Dieter klaut im Haus die Brötchen, Hanne Knoop verdient sich ein saftiges Zubrot durch Untervermietung, Schlachtermeister Tramsen verwurstet Katzenfutter – behauptet Meta Boldt. Nichts als Unruhe stiftet die Klatschsüchtige mit ihren üblen Nachreden unter den Nachbarn. Tagein, tagaus spioniert sie den Bewohnern hinterher, kriegt, was sie an Neuigkeiten aufschnappt, in den falschen Hals und alles geht drunter und drüber.

Seinen Höhepunkt erreicht das Chaos in der Gerüchteküche, als Meta Boldt im Mietshaus herumgeistert, um herauszufinden, wer mitten in der Nacht vom Ball des Kaninchenzuchtvereins heimkehrt. Mit wem poussiert eigentlich die hübsche Heike, der es spielend gelingt, ihre Verehrer um den kleinen Finger zu wickeln? Aber auch Schlachtermeister Tramsen, Herr Brummer, Steuerinspektor im Ruhestand, sein Neffe Dieter und ein gewisser Herr Seefeldt liefern Meta Boldt allerlei Grund zu den wildesten Spekulationen.

Am Schluss ist der Hausfrieden dann wiederhergestellt, denn die Mieter sind sich einig: Bei ihnen kann das Plappermaul mit seinen Treppenhaustratschereien nicht mehr landen, sie lassen sich von der Frau mit dem losen Mundwerk nicht mehr gegeneinander ausspielen.

„Mit herzlichem Applaus feierte das Publikum…. Heidi Mahler, die als Meta Boldt jetzt in eine Paraderolle ihrer Mutter schlüpfte und den Vergleich nicht zu scheuen braucht.“
(Hamburger Morgenpost)

„Bravos und begeisterter Beifall belohnten bei der Premiere die Darsteller und die frische Inszenierung von Michael Koch.“
(Hamburger Abendblatt)