Drei außergewöhnliche Künstler, eine ungewöhnliche Besetzung und selten gehörte Werke. Das sind die Zutaten für dieses besondere Konzert.

Tatjana Ruhland ist Soloflötistin des SWR Sinfonieorchesters Stuttgart, Wen-Sinn Yang ist Professor an der Musikhochschule München und Eckart Heiligers ist Professor an der Hochschule der Künste in Zürich. Dieses hochkarätige Trio spielt Werke in all den Kombinationen, die mit diesen drei Instrumenten möglich sind.

So kommt es zu Überraschungen, zum Beispiel Villa-Lobos‘ tonmalerischem Kabinettstück „Assobio a Jato“ für Flöte und Cello, das einen startenden Düsenjet nachempfinden soll. Oder zu der einzigen wahrhaft romantischen Flötensonate (Flöte und Klavier) von Carl Reinecke, angeregt durch das Märchen „Undine“. Beethovens Sonate Nr. 4 für Cello und Klavier gehört zu dessen Spätwerk, das so weit in die musikalische Zukunft wies, dass es bei den Zeitgenossen Irritation und Befremden auslöste. Die beiden Trios von J. Haydn und C.M.v. Weber geben diesem Programm der Raritäten einen Rahmen.

Programm:

Joseph Haydn– Trio für Flöte, Klavier und Violoncello G-Dur

Heitor Villa-Lobos– „Assobio a Jato“ für Flöte und Cello

Carl Reinecke– Sonate „Undine“ für Flöte und Klavier

Ludwig van Beethoven– Cello Sonate Nr. 4 in C-Dur

Carl Maria v. Weber– Trio für Flöte, Cello und Klavier g-Moll

 

(Fotos: Tatjana Ruhland ©Marco Borggreve; Wen-Sinn Yang ©wildundleise.de; Eckart Heiligers ©Irene Zandel)