Wer wünscht es sich nicht? Nochmal von vorne anfangen zu können, sich bestimmte Irrtümer des Lebens ersparen, weil man es schon besser weiß. In diese luxuriöse Situation kommt Alexandre, der, bedingt durch eine kurze Ohnmacht, an einen entscheidenden Tag seiner Jugend zurückversetzt wird.

Dort begegnet er nicht nur seinem jungen Ich, sondern vor allem den für seinen Lebensweg entscheidenden Frauen Betty, Cassandre und Moira. Nach anfänglicher Irritation der beiden Alexandre‘ entwickelt sich ein Generationskonflikt, den Alexandre mit der eigenen Jugend in Person, deren Idealen und deren Unerfahrenheit ausfechten muss. Soll er seinem jungen Gegenüber zu denselben Entscheidungen raten, wie er sie einst getroffen hat, oder wagt er den Schritt ins Ungewisse? Die Geschehnisse dieses Tages scheinen sich zu überschlagen und werfen ihre Schatten weit voraus.

Eine fantastische, surreale Komödie, die sich um eine der großen Fragen des Lebens dreht: Was wäre, wenn …?

Éric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. In „Zurück auf Anfang“ lässt er einfühlsam und leidenschaftlich seine Protagonisten aufeinandertreffen und ermöglicht uns damit einen vergnüglichen Blick zurück.

„Die Inszenierung von Meinhard Zanger hat alles, was man braucht, um beim Publikum gut anzukommen: einen guten Plot und ein ernstes Thema, einen ebenso geistreichen wie pointenreichen Text und darüber hinaus blendend gelaunte Schauspielerinnen und Schauspieler, die genussvoll alle Chancen für einen unterhaltsamen Abend ausreizen. Die Gags werden gleich in ganzen Salven abgefeuert.“ (Westfalium)