Kaffee Zimmermann

Das „Zimmermannsche Kaffeehaus“ befand sich in der Katharinenstraße, eine im 18. Jahrhundert weit über die Grenzen Leipzigs hinaus bekannte Prachtstraße. Der Saal des Zimmermannschen Kaffeehauses bot größeren Musikensembles, auch mit Trompeten und Pauken, sowie etwa 150 Zuhörern Platz. Dort fanden wöchentliche Kaffeehauskonzerte zusammen mit dem Collegium Musicum Leipzig statt, ab 1729 über viele Jahre hinweg unter der Leitung Johann Sebastian Bachs.

Als eines der international profiliertesten Cembalisten-Paare haben Aleksandra und Alexander Grychtolik die Barockmusik durch die schöpferische Sprengkraft der Improvisation und durch kühne Werkbearbeitungen erneuert. Mit einem tiefen Verständnis für historische Klangästhetik, die von der Fachwelt als „magisch“ und von „orchestraler Pracht“ beschrieben wird, setzen sie als Solisten neue Maßstäbe.
Nun versetzen sie ihre Konzertbesucher virtuell in das berühmte Leipziger Kaffeehaus Zimmermann.

Zu exemplarischer Musik dieser Kaffeehauskonzerte für ein oder zwei Cembali von J. S. Bach, seinen Söhnen und prominenten Zeitgenossen werden auf einer großen Leinwand Computersimulationen der einstigen Kaffeehausräume gezeigt.
Die Visualisierungen basieren auf den überlieferten Bauplänen des Gebäudes und ermöglichen eine einzigartige Verbindung von Musik und virtueller Architektur.

Foto: Guido Werner

Gefördert vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und durch das Ministerium
für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

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Eintrittspreis – Einzelkarte:
22,00 € (Einheitspreis auf allen Plätzen)