Nach dem Gewinn des ersten Preises sowohl beim Internationalen Streichquartettwettbewerb der Wigmore Hall 2025 als auch beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Bordeaux macht sich das norwegisch-schwedische Streichquartett Opus13 nun rasch einen Namen in der internationalen Kammermusikszene. Im Jahr 2026 wurden sie darüber hinaus mit dem renommierten Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet.
Benannt haben sich die vier jungen Musiker nach Felix Mendelssohns jugendlich-leidenschaftlichem Quartett a-Moll op.13, dem ersten Stück, das sie zusammen gespielt haben.
Neben der Aufführung des Kernrepertoires für Streichquartett von Komponisten wie Mozart, Bartók und Schubert ist das Ensemble ein leidenschaftlicher Botschafter nordischer klassischer und zeitgenössischer Musik. Es nimmt häufig Werke von Grieg, Stenhammar, Tarrodi, Byström und Fagerlund in sein Programm auf. Auch genreübergreifende Kooperationen sind keine Seltenheit: So ist das Ensemble bereits mit norwegischen Folk- und Popmusikern wie dem Gjermund Larsen Trio, Sissel Kyrkjebø und Sver aufgetreten.
Opus13 arbeitet mit führenden Musikern wie Janine Jansen, Leif Ove Andsnes, Tabea Zimmermann und Anne Sofie von Otter zusammen. Ihre musikalische Entwicklung wurde durch die fortlaufende Betreuung durch Bjørg Lewis und Berit Cardas vom Vertavo Quartett sowie Tim Frederiksen geprägt. Seit 2025 studiert das Quartett zudem bei Prof. Oliver Wille (Kuss Quartett, Hannover).
Programm:
Joseph Haydn – Streichquartett G-Dur op. 77/1
Béla Bartók – Streichquartett Nr. 3
Franz Schubert – Streichquartett d-moll D 810, „Der Tod und das Mädchen“
Foto: Benjamin Ealovega / Wigmore Hall
Eintrittspreis – Einzelkarte:
22,00 € (Einheitspreis auf allen Plätzen)