»Bei allem, was ich tue, muss ich an die anderen denken, die weg sind. Und wenn ich wegen etwas lachen muss, höre ich erschrocken wieder auf und denke mir, dass es eine Schande ist, fröhlich zu sein. Aber muss ich denn den ganzen Tag weinen?«

Das Tagebuch der Anne Frank ist ein Werk der Weltliteratur. Anne Frank schrieb ihr Tagebuch von Juni 1942 bis August 1944 vor allem im Hinterhaus des Gebäudes Prinsengracht 263 in Amsterdam. Dort versteckten sich ihre Familie und Freunde zwei Jahre lang, um der Deportation und Ermordung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Das Tagebuch der Anne Frank bleibt das eindringlichste Dokument der Judenverfolgung im Nationalsozialismus.

Das Tagebuch, das Anne Frank mit „Liebe Kitty“ ansprach, war für sie Ersatz für eine Freundin und Gesprächspartnerin. In dem engen Versteck vor den Nationalsozialisten ist es ein Ventil für ihre Sorgen und Ängste, in ihm spiegeln sich die politischen Geschehnisse sowie die Entwicklung eines Mädchens zur jungen Frau.

Annes Vater Otto Frank veröffentlichte die Aufzeichnungen in der Nachkriegszeit. Sie wurden in über 70 Sprachen übersetzt. 2009 wurde das Tagebuch von der UNESCO in das Weltdokumentenerbe aufgenommen. Es wurde mehrfach verfilmt und ist eines der meist aufgeführten Bühnenstücke in Deutschland. Das Landestheater Detmold bringt es in einer eigenen Fassung auf die Bühne.

Wegen der großen Nachfrage, konnten wir eine zweite Vorstellung möglich machen. Die erste Vorstellung ist um 9:00 Uhr und die zweite Vorstellung um 11:30 Uhr. Die Aufführung um 9:00 Uhr ist ausverkauft!